Sonntag, 19. Juni 2016

 Kiten am Gardasee....




 ...die Überschrift täuscht natürlich etwas. Ich war nicht Kiten am Gardasee, hatte aber das große Vergnügen die Mädels und Jungs dabei zu fotografieren. Im einzelnen:
Wir haben dieses Jahre unseren Urlaub in Südtirol und am Gardasee verbracht. Da wir vor 7 Jahren schon einmal da waren, hat es uns wieder nach Pieve, oberhalb von Tremosine verschlagen, die Anreise durch die Brasa Schlucht ist schon ein eigener Bericht wert.

Da wir wussten, dass unweit von Tremosine in Campione ein Hotspot für Kiter ist, wollten wir uns die dieses Mal wieder anschauen. Das Ankommen gegen 12 Uhr Mittag war etwas ernüchternd, 20 Kiter faul am Strand und absolute Windstille:

 Also haben wir erstmal Siesta gemacht und den Reiseführer rausgeholt..

Und siehe da, da stand, der Wind kommt gegen 14 Uhr und das mit absoluter Sicherheit....
 ...also weiter gelangweilt


 Gegen 14 Uhr ging dann wie auf Knopfdruck der WInd (der ORA) an und die Kiter kamen sofort in Hektik:
...wo willst du hin Mama...
.. na Spaß haben.

Und da waren auch gleich die Probleme beim Fotografieren. Entweder waren die in Action drauf
 dann konnte man aber nicht erkennen was die machen oder sie waren ganz drauf dann fehlt es aber an der Dynamik

 Also habe ich mich in Fotoserien versucht, immer an das Zitat gedacht "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran" (Robert Capa)


 
Nee Herr Capa, das passt auch nicht immer .-(

Dann die Thematik doch zerlegen, Vom großen Ganzen ins Detail gehen:





 Das hat ja tatsächlich "Style"

Insgesamt war das ein tolles Erlebnis die Jungs bei Ihren Spielereien zu beobachten und fotografisch ist das eine wirkliche Herausforderung:


Als kleine Anekdote, diesen fantastischen Kiter haben wir tatsächlich vor 7 Jahren an exakt dem Ort abgebildet, der hat sich auch nicht verändert und war damals schon eine Wucht:






















Sonntag, 1. November 2015

Photoworkshop die 3. - Zugspitze












Yes, I did it again....

Aber wie hätte man auch nein sagen können.
Da ich mich nach dem letzten Workshop mit den Worten "I'll be back.." verabschiedet habe, musste sich Ulla Lohmann mit ihrem Mann Sebastian Hofmann schon etwas Neues einfallen lassen. Und das haben die beiden perfekt geschafft:
Ein Fortgeschrittener Workshop nur für ehemalige Teilnehmer der Workshops.

Die Location: 3 Übernachtungen auf der Wolfrathauser Hütte .

Die Hütte sollte nachts nur für uns sein, direkter Ausblick auf die Zugspitze garantiert.

Nach der Ankunft gab es einen kleinen Wermutstropfen: Nur zwei Übernachtungen waren möglich, eine Übernachtung musste am Köchler See im Hotel stattfinden (verdammt war ich im Nachhinein froh darüber.)

So jetzt aber chronologisch die Ereignisse mit Fotos.

TAG 1

Treffpunkt war um 9 Uhr 30 in Lermoos. Alle 13 Teilnehmer erschienen pünktlich, die beiden Chefs mit der ersten Praktikantin Luci erschienen ein akademisches Viertelchen später: Dort auch schon der erste Schreck, Ulla war so erkältet, dass an Sprechen nicht zu denken war, das hat sie aber mit hervorragender Zeichensprache wieder wett gemacht:





(Ich weiss bis heute nicht was Basti gedacht hat...)

Nach dem erste Beschnuppern der 13 Teilnehmer und des Berghundes ging es dann zu Fuß auf die Hütte. 700 Höhenmeter. Das Gepäck wurde zum Glück mit dem Auto vorgefahren. Das Wetter war sensationell.

Die ersten Fotostops wurden auch eingelegt.

...
Der Clou war allerdings Basti mit seiner mobilen Espressomaschine:



       Foto von Florence








 Foto von Bernd

Leider geht auch die schönste Pause mal zu Ende.

                                                                  Foto von Daniel

Nicht vergessen werden durfte natürlich die Tagesaufgabe: Jeder sollt ein einziges Porträt schießen in dem eine Emotion ausgedrückt wird... Na dann.



Nee, das ist es ja alles nix. Also Jürgen geschnappt und erstmal eine Bildidee ausgearbeitet...
Emotion, Porträt... Na klar:
Das ist mal pure Freude....

Die Freude endlich auf der Hütte angekommen zu sein (rd. 3,5 Stunden Fußmarsch) war Anfangs noch grenzenlos:


Nachdem wir dann allerdings die Zimmer gesehen haben, trat doch ein wenig Ernüchterung ein (meine erste Hüttenübernachtung)




Vier Männer mit Laptop, Gepäck und schwerer Fotoausrüstung auf rd. 10 qm... das ist schon gewöhnungsbedürftig. Wenn Jürgen im Zimmer war, war auch voll....

Naja wir sind ja auch nicht zum schlafen da.. Also hat Ulla noch einen krächzenden Vortrag gehalten und vorher durften wir uns noch mit Zeitrafferaufnahmen beschäftigen. Das war für mich das erste Mal, dass ich Zeitraffer gemacht habe. Der erste Versuch war nicht so besonders, außerdem gab es da Bergtrolle, die einem vor die Kamera liefen....
video
Ist ja schon fast ein Schockvideo...

Zu dem Zeitraffer (Timelapse) einige Anmerkungen:
Ich habe eine Canon 7D . Hierfür gibt es von Magic Lantern  eine alternative Firmware mit der dann Zeitrafferaufnahmen nahezu ohne Beschränkungen möglich sind. Bei dem obigen Video habe ich insgesamt alle 3 sek ein Bild gemacht über rd. 1,5 Stunden. Das Video ist aber nur ein Ausschnitt. Die Zusammenfassung der Bilder erfolgte mit Movie Maker, gratis bei Windows Essentials enthalten. Das ist noch nicht perfekt, darum habe ich beim nächsten Video Panolapse verwendet. Das löst das Problem mit dem Flickern:
Zugspitze bei Nacht, Belichtung 8 sek, alle 7 Sekunden ein Bild, insgesamt 400 Einzelbilder.
video
 Die Qualität der Videos lässt hier m Blog leider etwas zu wünschen übrig, die Kompression nimmt doch einiges... (Video 1 ist vom ersten Tag, Video 2 vom 2 Tag)


Abends gab es noch ein kleines Nachtshooting:




Tag 2

War ja klar, da Basti mit dabei war, hieß die Tagesaufgabe, ein Gipfelkreuz. Mal kurz auf den Grubigstein hoch und dann mal schauen. Nebenbei sollten noch Porträts geschossen werden und ein abstraktes Bild, was das sein sollte hatte Ulla im Vortrag vorher erklärt.

War ja auch voll der einfache Weg: 



 Aber was solls, etwas Schnee...
und nur glückliche Gesichter















 Oben angekommen, konnten einige sich nicht mehr halten...

 Und Basti hat erstmal erklärt, dass ihm das alles gehört...

Leider musste Jürgen aus persönlichen Gründen nach Ankunft auf der Hütte das Lager wieder verlassen.

Nach dem wohlverdienten Weissbier, gab es wieder einen Vortrag und abends nach dem Essen noch die Zugspitze bei Nacht:

Nach den oben gezeigten Zeitrafferaufnahmen kam die wohlverdiente Nachtruhe, schon die letzte auf der Hütte.

TAG 3

Nee was habe ich mich gefreut, Luci hat mir in dem Hotel ein Einzelzimmer versprochen und ich dachte prima, packen runterlaufen und um 14 Uhr bist du im Hotel....
Denkste, wieder nicht an Ulla und Basti gedacht.....

Nix mit gleich runterlaufen, erstmal einen Abstecher zur Grubigalm, dann zur Zugspitzarena und dann noch um einen kleinen See, ansschließend 3 km zum Auto und um 17 Uhr 30 endlich im Hotel....
Die Knödel in der Zugspitzarena waren überhaupt der Hammer
Bild von Michael

Da ich mich unterwegs zweimal auf die Nase gelegt habe, gibt es von unterwegs kaum Bilder, da war ich echt genervt, aber der See war schön:

Marcus war auch platt...


Nino (der Hund) zeigt Daniel den Weg....

Nachdem wir dann im Hotel angekommen waren, wurde zünftig gegessen und getrunken, war ja der letzte Abend. Und es gab auch wieder Fotos von Ulla, die endlich wieder in vollem Besitz ihrer Stimme war.

Tag 4

Nch einem guten Frühstück ging es wegen des schlechten Wetters noch über einen Berg an den Köchelsee und schwupps schien wieder die Sonne.

Dort haben wir dann noch Menschen in Bewegung geübt, das war nett.

Der erste Versuch an Luci:


Ulla meinte nur, ganz nett, aber mach mal mehr von unten und lass ihr die Hände....

Jo schon besser. Aber die muss höher springen..also Modell gewechselt
Na fast gut, aber das Model ist immer noch nicht perfekt, also macht Chefin alles wieder selber
Na geht doch....

 Unser Hund war auch begeistert:
Fazit:

Na das kann mansich denken. Wieder super und die Anmeldung für den vierten WS ist draußen.
Faszinierend für mich ist, wie schnell sich vollkommen unterschiedliche Menschen über das Hobby zu einer Gemeinschaft entwickeln:



Nicht vergessen werden sollte auch die Drohnenfliegerei von Basti. der hat zwei Drohnen auf den Berg gekarrt, einen zum üben für die Teilnehmer und ein High Tech Gerät mit steuerbarer 4K Kamera. Sehr spannende und tolle Bilder.
 Und zum Schluss ein herzlichen Dank an das Mangement, die "Bulbing Queens", die besten Praktikanten von allen, Luci und Lisa. Ohne die wäre es nicht komplett gewesen:



Ah vergessen, meine Doppelseite vom 3. Tag, Ulla beim Nacktshooting....

Man sieht sich im Oktober 2016
Bild von Flo

Vielen Dank an die Teilnehmer, an Ulla Basti und das Management. Es war wieder toll.